Hintergründe

Handy-Hintergrundbild: die richtige Größe und Gestaltung

Die meisten Handy-Hintergrundbilder werden im falschen Format gestaltet, dann beschnitten, gezoomt und von einer riesigen Uhr verdeckt. Ein paar Minuten Planung lösen alle drei Probleme.

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Cover: Havana Moon · GR·RNQV·FT

Die Kurzfassung

  • Die beste Größe für ein Handy-Hintergrundbild ist die exakte Auflösung deines Bildschirms, die du herausfindest, indem du einen Screenshot machst und seine Pixelmaße prüfst.
  • Die meisten aktuellen Smartphones sind deutlich höher als 16:9, häufig etwa 9:19,5 bis 9:20, deshalb wird ein Bild in 1080 mal 1920 beschnitten oder gezoomt.
  • Uhr und Widgets auf dem Sperrbildschirm bedecken das obere Drittel, Mitteilungen füllen die Mitte, und Kurzbefehle sitzen in den unteren Ecken.
  • Manche Smartphones zoomen oder verschieben das Hintergrundbild, wenn du sie kippst oder wischst, also lass um alles Wichtige zusätzlichen Rand.
  • Sanfte Verläufe und ruhige Flächen ergeben die besten Hintergrundbilder, weil die Oberfläche des Smartphones darüberliegt.
Auf dieser Seite

Die richtige Größe für ein Handy-Hintergrundbild ist die exakte Auflösung deines Bildschirms. Die meisten aktuellen Smartphones haben hohe Bildschirme im Verhältnis von etwa 9:19,5 bis 9:20, was bei 1080 Pixeln Breite rund 2340 bis 2400 Pixel Höhe bedeutet, doch die Modelle unterscheiden sich, also prüfe deins. Am schnellsten geht es so: Mach einen Screenshot und sieh dir seine Maße in den Infos deiner Foto-App an. Screenshots werden in voller Bildschirmauflösung gespeichert, also ist genau das die Größe, in der du gestaltest.

Der Rest dieses Ratgebers behandelt Formate, die Zonen, die die Oberfläche des Smartphones verdeckt, und wie du ein Hintergrundbild gestaltest, das unter Uhr, Widgets und einem Raster aus Icons noch richtig aussieht. Farbideen findest du unter Verlaufs-Wallpaper und Aesthetic-Hintergründe.

Größen und Seitenverhältnisse für Handy-Hintergrundbilder

Das Seitenverhältnis zählt mehr als die exakte Pixelzahl. Ein Bild im richtigen Format skaliert sauber auf jeden Bildschirm dieses Formats; ein Bild im falschen Format wird beschnitten oder gestreckt. Story-Bilder in 1080 mal 1920 (9:16) sind ein häufiger Fehler: Sie sind merklich kürzer als die meisten aktuellen Smartphone-Bildschirme.

9:16-Story, 1080×1920

1080 × 1920

Etwa 9:19,5

1080 × 2340

Etwa 9:20

1080 × 2400

Eine 9:16-Story neben zwei gängigen hohen Smartphone-Formaten, alle bei 1080 Pixeln Breite. Der Unterschied ist der Teil deines Designs, der beschnitten oder gezoomt wird.
FormatBei 1080 px BreiteHinweise
9:161080 × 1920Story-Format; kürzer als die meisten aktuellen Smartphones
Etwa 9:19,51080 × 2340Ein gängiges hohes Smartphone-Format
Etwa 9:201080 × 2400Noch etwas höher
Dein exakter BildschirmMaße des ScreenshotsDie einzige Größe, die garantiert passt
Die Höhen sind einfache Rechnung bei 1080 Pixeln Breite. Smartphones mit höherer Auflösung nutzen dieselben Formate in größeren Maßen.

Was dein Sperrbildschirm-Hintergrund verdeckt

Ein Sperrbildschirm-Hintergrund wird nie allein gesehen. Das Smartphone zeichnet seine Oberfläche darüber, und jeder Bereich hat eine Aufgabe. Plane das Hintergrundbild so, dass sein unruhigster oder hellster Teil nicht mit dem kämpft, was dort liegt.

  • Oberer Rand: Statusleiste mit Uhrzeit, Empfang und Akku. Halte ihn ruhig.
  • Oberes Drittel: die große Uhr und das Datum, bei vielen Smartphones auch eine Reihe Widgets. Das ist der am stärksten verdeckte Bereich.
  • Mitte: Hier stapeln sich Mitteilungen und können sie füllen. Unruhige Details machen sie schwerer lesbar.
  • Untere Ecken und unterer Rand: Kurzbefehle wie Taschenlampe und Kamera sowie die Wischleiste.
  • Untere Mitte: meist die sichtbarste freie Fläche und ein guter Platz für Licht oder Blickpunkt.

Große Uhrzeit im oberen Drittel, wie ein Sperrbildschirm sie zeigt: Der Hintergrund bleibt hinter den Ziffern ruhig.

Manche Smartphones lassen das Motiv eines Fotos die Uhr überlappen und setzen die Uhrzeit hinter einen Kopf oder einen Berg. Das funktioniert nur, wenn das Motiv im oberen Drittel liegt und das Smartphone es vom Hintergrund trennen kann. Für abstrakte und Verlaufs-Hintergründe gilt die einfachere Regel: Halte das obere Drittel ruhig und gleichmäßig hell, damit die Uhr in Weiß oder Dunkel lesbar ist.

Hintergründe für den Startbildschirm: Icons, Widgets und das Dock

Auf dem Startbildschirm bedecken Icons den Großteil der Anzeige in einem Raster, mit einem Dock am unteren Rand. Hier sollte das Hintergrundbild als leise Kulisse für Dutzende kleine, bunte Formen funktionieren. Details in Icon-Größe, etwa feine Muster oder Text, verwandeln den Bildschirm in Rauschen.

Vermeiden

  • Details in derselben Größe wie App-Icons
  • Hellweiße oder gelbe Flächen hinter weißen Beschriftungen
  • Gesichter oder Text, die du nur zwischen Icons siehst
  • Starke Kanten, die schlecht zum Icon-Raster passen

Machen

  • Sanfte Verläufe und weiches Licht
  • Gleichmäßige mittlere bis tiefe Töne hinter Icon-Beschriftungen
  • Ein Blickpunkt in der freien unteren Mitte
  • Eine dunklere oder hellere Version für jeden Darstellungsmodus

Parallaxe, Zoom und mitscrollende Zuschnitte

Smartphones zeigen das Hintergrundbild nicht immer genau so, wie du es gemacht hast. Manche zoomen leicht hinein oder bewegen das Bild, wenn du das Gerät kippst, und schneiden dabei die Ränder ab. Manche Android-Launcher scrollen das Hintergrundbild seitlich mit, wenn du zwischen Startbildschirmen wischst, und zeigen so ein breiteres Bild in Teilen. Und das Smartphone zoomt eventuell automatisch, wenn dein Bild nicht das Format des Bildschirms hat.

Die Lösung ist Rand. Halte alles, was sichtbar bleiben muss, etwa ein leuchtender Blickpunkt oder ein kleines Detail, gut innerhalb des Bildes, rund 10 Prozent von jedem Rand entfernt. Verläufe kommen damit elegant zurecht, weil ein beschnittener Übergang einfach etwas weniger von sich zeigt. Wenn dein Smartphone anbietet, den Zoom- oder Bewegungseffekt abzuschalten, tu das, wenn du eine exakte Passform willst.

Verläufe für den Sperrbildschirm: oben ruhig und gleichmäßig für die Uhr, mit dem Licht tief unten, wo der Bildschirm am freiesten ist.

So machst du ein Handy-Hintergrundbild, das passt

  1. 1

    Deine exakte Größe finden

    Mach einen Screenshot und lies seine Pixelmaße ab. Das ist deine Fläche.

  2. 2

    Das obere Drittel ruhig halten

    Gleichmäßige Helligkeit hinter Uhr und Widgets, damit die Uhrzeit klar lesbar ist.

  3. 3

    Das Licht tief setzen

    Setz das Leuchten oder den Blickpunkt in die untere Mitte, die sichtbarste freie Fläche.

  4. 4

    Rand lassen

    Halte wichtige Details etwa 10 Prozent von jedem Rand entfernt, damit sie Zoom und Parallaxe überstehen.

  5. 5

    Sauber exportieren

    PNG oder hochwertiges JPEG, mit feiner Körnung gegen Banding. Siehe körnige Farbverläufe.

  6. 6

    Beide Bildschirme testen

    Prüfe Sperr- und Startbildschirm, im hellen und dunklen Modus, falls dein Smartphone wechselt.

In Gradiently kannst du eine eigene Größe einstellen, die genau deinem Screenshot entspricht, von 200 bis 8000 Pixeln pro Seite, und mit jedem Mark als Hintergrund gestalten. Für eine bewegte Version lässt sich ein Mark als Loop von 5 bis 30 Sekunden für ein Live-Hintergrundbild exportieren.

Häufige Fragen

Welche Größe hat ein Handy-Hintergrundbild?

Die exakte Auflösung deines Bildschirms. Die meisten aktuellen Smartphones liegen bei etwa 9:19,5 bis 9:20, also rund 1080 mal 2340 bis 2400 bei 1080 Pixeln Breite, aber prüfe deins mit einem Screenshot.

Wie finde ich die Bildschirmauflösung meines Smartphones?

Mach einen Screenshot und sieh dir seine Details in deiner Foto-App an. Screenshots werden in voller Bildschirmauflösung gespeichert, also sind diese Maße die Größe des Hintergrundbilds.

Warum sieht mein Hintergrundbild gezoomt aus?

Entweder hat das Bild nicht dasselbe Format wie dein Bildschirm, oder das Smartphone wendet einen Zoom- oder Bewegungseffekt an. Nutze das exakte Bildschirmformat und schalte den Effekt ab, wenn du eine perfekte Passform willst.

Ist 1080 mal 1920 eine gute Größe für ein Handy-Hintergrundbild?

Das ist ein 9:16-Format, kürzer als die meisten aktuellen Smartphones, deshalb wird es beschnitten oder gezoomt, um den Bildschirm zu füllen. Ein höheres Bild im Format deines Smartphones passt besser.

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Geschrieben von GradientlyVerifiziertes Gradiently-Konto

Das Team hinter Gradiently, einem Designtool rund um Marks: lebendige Farbverläufe, durch die alles, was du gestaltest, nach dir aussieht.

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