Die Kurzfassung
- Ein klares Textlayout für Social-Media-Posts hat drei Ebenen: eine Headline, eine Detailzeile und einen Call-to-Action.
- Auf einem 1080 Pixel breiten Post lesen sich eine Headline von 90 bis 140 px, eine Detailzeile von 48 bis 64 px und ein Call-to-Action von etwa 40 px am Handy gut.
- Jede Ebene sollte deutlich kleiner sein als die darüber, grob die Hälfte bis zwei Drittel der Größe, damit die Reihenfolge auf einen Blick klar ist.
- Halte die Headline bei etwa acht Wörtern und setze sie dorthin, wo das Auge zuerst landet, meist ins obere oder mittlere Drittel.
- Der Call-to-Action ist der leiseste Text des Posts, denn die Caption und die Buttons der Plattform laden ohnehin zum nächsten Schritt ein.
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Das beste Textlayout für Social-Media-Posts nutzt drei Ebenen und nicht mehr: eine Headline, die das eine sagt, eine Detailzeile, die die naheliegende Anschlussfrage beantwortet, und einen kleinen Call-to-Action, der sagt, was als Nächstes zu tun ist. Jede Ebene ist deutlich kleiner als die darüber, und jede sitzt an einem vorhersehbaren Platz. Wer scrollt, schenkt einem Post einen Moment, und drei Ebenen sind etwa das, was ein Moment fassen kann.
Beispiel: die Wörter eines Posts in eine Rangfolge bringen
Eine Floristin will Bestellungen zum Muttertag ankündigen. Der erste Entwurf hat alles in ähnlicher Größe: den Ladennamen, „Der Muttertag naht“, „Jetzt Sträuße online bestellen“, „Lieferung in der ganzen Stadt“, „Bestellen bis Donnerstag“ und die Webadresse. Sechs konkurrierende Zeilen heißen: Nichts wird gelesen.
In eine Rangfolge gebracht wird daraus: Headline Bestellen bis Donnerstag. (das, worauf Menschen reagieren müssen), Detail Handgebundene Sträuße, geliefert am Sonntag (was und wann), Call-to-Action Link in der Bio (wo). Der Ladenname wandert in ein kleines Label oder entfällt, weil das Profil ihn schon zeigt.
Vorher: Jede Zeile kämpft um Aufmerksamkeit, und die Frist geht unter.
Nachher: eine Headline, eine Detailzeile, und der Call-to-Action bleibt der Caption überlassen.
Schriftgrößen für Headline, Detail und Call-to-Action
Die Größen unten gelten für jeden Post mit 1080 Pixel Breite, also Instagram-Hochformat, Quadrat und Story. Die Regel darunter ist nützlicher als die Zahlen: Jede Ebene sollte etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Größe der darüberliegenden haben, sonst kann das Auge sie nicht unterscheiden.
Aufgabe
Größe bei 1080 px Breite
Länge
Größe bei 1080 px Breite
Länge
Größe bei 1080 px Breite
Länge
Aufgabe
Größe bei 1080 px Breite
Länge
Die Stärke hilft ebenso viel wie die Größe. Eine fette Headline und eine Detailzeile in Regular trennen sich sauber, selbst wenn die Größen näher beieinander liegen, als dir lieb ist. Mehr zur Größe für Handys steht unter Schriftgröße für Social Media, die allgemeine Theorie unter visuelle Hierarchie.
Wohin jede Ebene gehört
Menschen lesen einen Post wie eine Seite: von oben nach unten, vom Anfang zum Ende der Zeile. Die Headline gehört also nach oben oder in die Mitte, das Detail direkt darunter, und der Call-to-Action kommt zuletzt, nahe dem unteren Rand. Halte die drei als eine Gruppe dicht beisammen; sie in die Ecken zu verteilen lässt das Auge suchen.
Hochformat-Post 1080×1350
1080 × 1350
Quadratischer Post 1080×1080
1080 × 1080
Story 1080×1920
1080 × 1920
LinkedIn-Post 1200×1200
1200 × 1200
- Hochformat 1080×1350: Headline im oberen Drittel oder zentriert, Detail darunter, Call-to-Action nahe dem unteren Rand mit mindestens 80 px Abstand.
- Quadrat 1080×1080: Zentriere die Gruppe oder richte sie an einer Seite aus; das Profilraster zeigt eine zugeschnittene Vorschau jedes Posts, halte die Headline also von oberem und unterem Rand fern.
- Story 1080×1920: Headline knapp unter der oberen Sicherheitslinie, Call-to-Action über dem Antwortfeld. Sicherheitszonen in Social Media zeigt die Karte.
- Erster Karussell-Slide: nur Headline, dazu ein kleiner Pfeil oder ein „Wischen“-Hinweis. Details kommen auf Slide zwei; Instagram-Karussell gestalten behandelt den Rest.
Häufige Fehler im Textlayout von Social Posts
Vermeiden
- Headline und Detail fast in derselben Größe
- Der Markenname als größter Text
- Ein Call-to-Action, der lauter ist als die Headline
- Text in die Ecken und an die Ränder gedrängt
- Fünf oder mehr Zeilen Fließtext auf einem Slide
- Lange Absätze zentrieren
Besser so
- Ein deutlicher Größensprung zwischen den Ebenen
- Die Botschaft als größter Text; das Logo klein
- Ein leiser Call-to-Action, nah am Detail
- Großzügige Ränder, etwa 80 bis 100 px
- Langer Inhalt auf Karussell-Slides verteilt
- Linksbündiger Text, wenn er über zwei Zeilen hinausgeht
Der Call-to-Action verdient ein Wort. Auf Instagram sitzen die Caption und die Buttons für Gefällt mir, Kommentieren und Teilen direkt unter dem Bild, und „Link in der Bio“ versteht jeder. Der Call-to-Action auf dem Bild selbst kann also klein sein. Mach ihn nur laut, wenn die Handlung der ganze Zweck ist, etwa bei einer Rabattfrist.
So legst du Text auf einem Social Post in fünf Schritten an
- 1
Alles aufschreiben, dann in eine Rangfolge bringen
Setze das eine an die erste Stelle. Alles andere ist entweder Detail, Call-to-Action oder Caption.
- 2
Die Headline auf acht Wörter oder weniger kürzen
Passt sie bei 90 px nicht auf drei Zeilen, ist sie zu lang. Eine kräftige Headline-Schrift lässt eine kurze Zeile härter treffen.
- 3
Die Größen als Stufen setzen
Headline, dann etwa die Hälfte für das Detail, dann noch einmal kleiner für den Call-to-Action.
- 4
Gruppieren und platzieren
Stapele die drei Ebenen mit gleichmäßigem Abstand zusammen, an einer Kante oder der Mitte ausgerichtet.
- 5
In Handygröße testen
Zoome deine Fläche heraus, bis der Post so breit ist wie ein Handy auf Armlänge. Ist die Reihenfolge nicht klar, vergrößere die Stufen.
Wenn die Zahl die Nachricht ist, wird sie zur Headline, und die Wörter werden zum Detail.
Jede Ebene auf unruhigem Hintergrund lesbar halten
Hierarchie funktioniert nur, wenn alle drei Ebenen lesbar sind. Die Headline ist meist unproblematisch, weil sie groß ist; bei Detail und Call-to-Action versagt der Kontrast, besonders über einem Verlauf oder Foto. Setze die Gruppe auf die ruhigste Fläche und prüfe zuerst die kleinste Zeile. Text auf Verlauf geht auf die Techniken ein.
In Gradiently weiß der Mark hinter einem Design, wo die Wörter stehen. Seine ruhigste Region wandert hinter den Text, und Automatische Farbe wählt für jede Zeile helle oder dunkle Schrift, sodass ein kleiner Call-to-Action so lesbar bleibt wie die Headline. Lege die Hierarchie einmal fest und erstelle dann aus demselben Design eine Story- oder LinkedIn-Version, statt alles neu zu bauen.
Häufige Fragen
Wie viel Text sollte auf einem Instagram-Post stehen?
Ideal sind eine Headline von bis zu etwa acht Wörtern und eine Detailzeile. Längere Erklärungen gehören in die Caption oder auf zusätzliche Karussell-Slides.
Welche Schriftgröße sollte eine Headline auf einem Social-Media-Post haben?
Auf einem 1080 Pixel breiten Post 90 bis 140 px für die Headline, 48 bis 64 px für eine Detailzeile und etwa 40 px für einen Call-to-Action.
Wohin gehört der Call-to-Action auf einem Social Post?
Nahe an den unteren Rand, dicht bei der Detailzeile und innerhalb der sicheren Zone. In einer Story halte ihn über dem Antwortfeld.
Sollte Text auf Social Posts zentriert oder linksbündig sein?
Zentriere kurze Headlines von ein bis drei Zeilen. Setze alles Längere linksbündig, denn flatternde zentrierte Zeilen sind schwerer zu lesen.
Geschrieben von Gradiently
Das Team hinter Gradiently, einem Designtool rund um Marks: lebendige Farbverläufe, durch die alles, was du gestaltest, nach dir aussieht.
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