Die Kurzfassung
- Ein Berichtsdeckblatt braucht vier Dinge: einen klaren Titel, das Jahr oder Thema, den Namen oder das Logo der Organisation und einen starken, schlichten Hintergrund.
- Die meisten Berichtsdeckblätter sind A4 oder US Letter im Hochformat, also bei 300 dpi 2480×3508 oder 2550×3300 Pixel.
- Ein Berichtsdeckblatt sollte auch als Vorschaubild noch lesbar sein, also muss der Titel groß und der Hintergrund ruhig sein.
- Geschäftsberichte wirken meist ruhig und souverän, Whitepaper dürfen mit einem kühneren Titel beginnen, der die Frage nennt, die sie beantworten.
- Wer jedes Jahr dasselbe Deckblatt-System nutzt und nur Farbe oder Jahr ändert, baut eine wiedererkennbare Reihe auf.
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Ein gutes Deckblatt für einen Bericht besteht aus vier Elementen: einem Titel, den man schon im Vorschaubild lesen kann, dem Jahr oder Thema, dem Namen oder Logo deiner Organisation und einem starken Hintergrund, der den Ton setzt. Setze sie auf eine A4- oder US-Letter-Seite im Hochformat, gib dem Titel das meiste visuelle Gewicht und halte den Rest des Deckblatts ruhig. Geschäftsberichte und Whitepaper folgen denselben Regeln, nur in leicht anderer Stimmung.
Was auf ein Berichtsdeckblatt gehört
Ein Deckblatt ist keine Zusammenfassung des Berichts. Es ist ein Etikett und ein Versprechen. Alles, was nicht hilft, den Bericht zu erkennen oder ihn öffnen zu wollen, gehört nach innen.
Whitepaper
Geschäftsbericht
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Ein Deckblatt für einen Geschäftsbericht: das Jahr groß, die Organisation klein, ein ruhiger Hintergrund, der nächstes Jahr in neuer Farbe wiederkommen kann.
Ein Whitepaper-Deckblatt: Die Erkenntnis ist der Titel, also weiß man vor dem Download, was man lernt.
Deckblattgröße: A4, Letter und das Vorschaubild
Gestalte das Deckblatt in Druckgröße und prüfe es dann in der Größe, in der die meisten es zuerst sehen: als kleines Bild auf einer Downloadseite, in einer Linkvorschau oder in einer E-Mail. Ein Deckblatt, das in A4 edel aussieht, kann bei 200 Pixeln Breite zu einem unlesbaren Fleck werden.
A4-Deckblatt 2480×3508
2480 × 3508
Letter-Deckblatt 2550×3300
2550 × 3300
Linkvorschau 1200×630
1200 × 630
- Druck: A4 in 2480×3508 oder Letter in 2550×3300, bei 300 dpi, mit 3 mm oder 0,125 Zoll Beschnitt. A4 in Pixeln hat die Rechnung.
- Linkvorschau: ein Open-Graph-Bild im Querformat in 1200×630 mit dem Deckblatt neben dem Titel, statt das Hochformat in ein breites Format zu quetschen.
- Vorschaubild-Test: Verkleinere das Deckblatt auf etwa 200 Pixel Breite. Kannst du den Titel nicht lesen, mach ihn größer oder kürzer.
Hintergründe, die einen Bericht durchdacht wirken lassen
Die meisten Berichtsdeckblätter greifen auf ein Stockfoto mit Handschlag oder Skyline zurück. Eine Farbfläche oder ein Verlauf in den Markenfarben ist schlichter, altert besser und lässt dem Titel Raum, um zu dominieren. Tiefe Farben wirken seriös und etabliert; hellere, wärmere Gründe wirken offen und zugänglich.
Verläufe auf Papier brauchen etwas Sorgfalt: Weiche Übergänge können Stufen zeigen, und kräftige Farben verschieben sich beim Wechsel zu Druckfarbe. Verläufe drucken und RGB vs. CMYK behandeln beides. Auf dunklem Grund prüfst du den Kontrast des Titels im Druck, nicht nur am Bildschirm.
Schrift und Layout für ein Berichtsdeckblatt
Vermeiden
- Ein langer, förmlicher Titel in kleinen Versalien
- Logo so groß wie der Titel
- Text über der unruhigsten Stelle eines Fotos
- Drei Schriften auf einem Deckblatt
- Alles zentriert und gleich groß
Machen
- Ein kurzer Titel, groß gesetzt, in normaler Schreibweise
- Logo klein und immer an derselben Stelle
- Titel auf der ruhigsten Stelle des Hintergrunds
- Die Überschriftenschrift des Berichts, nichts weiter
- Klare Größenstufen: Titel, Untertitel, Datum
Nutze dieselbe Überschriftenschrift wie auf den Innenseiten, damit sich das Deckblatt wie ein Teil des Dokuments anfühlt und nicht wie ein vorne aufgeklebtes Plakat. Schriften für Headlines hat starke Optionen, und Satzschreibung vs. Title Case erklärt, warum normale Schreibweise oft natürlicher liest.
Gerade Whitepaper-Titel werden im zweiten Entwurf kürzer und schärfer. Drei Beispiele für die Überarbeitung:
- Aus „Eine Analyse der Lieferpraktiken im unabhängigen Einzelhandel“ wird „Warum kleine Läden beim Liefern gewinnen“.
- Aus „Strategien zur Optimierung von Cloud-Kosten für mittelgroße Organisationen“ wird „Die Cloud-Rechnung senken, ohne langsamer zu werden“.
- Aus „Die Lage der Personalgewinnung im Gastgewerbe“ wird „Woher die nächsten Fachkräfte der Gastronomie kommen“.
Eine Deckblatt-Reihe Jahr für Jahr
Organisationen, die jedes Jahr veröffentlichen, profitieren stark von einem Deckblatt-System: jedes Mal dasselbe Layout, dieselbe Titelposition und Schrift, nur Jahr und Farbe ändern sich. Leser erkennen die Reihe auf einen Blick, und die Gestaltungsarbeit schrumpft jedes Jahr auf eine einzige Entscheidung. Whitepaper-Reihen funktionieren genauso, wobei jedes Thema seine eigene Farbe aus einer Familie bekommt.
In Gradiently gibt ein gesicherter Mark einer Reihe einen Hintergrund, mit dem nur du exportieren kannst, und seine Lesbarkeit hält den Titel überall gut lesbar. Pro exportiert das Deckblatt als Druck-PDF mit Beschnitt und Schnittmarken und formatiert es in einem Schritt auf die Linkvorschau um.
Häufige Fragen
Was gehört auf ein Berichtsdeckblatt?
Ein klarer Titel, das Jahr oder Thema, der Name oder das Logo der Organisation und ein schlichter Hintergrund. Alles andere gehört auf die Innenseiten.
Welche Größe hat ein Berichtsdeckblatt?
Meist A4 (2480×3508 Pixel bei 300 dpi) oder US Letter (2550×3300 Pixel), im Hochformat, mit Beschnitt, wenn es gedruckt wird.
Sollte ein Geschäftsbericht ein Foto auf dem Deckblatt haben?
Er kann, doch eine kräftige Farbfläche oder ein Verlauf in den Markenfarben wirkt oft souveräner und lässt Platz für einen großen Titel.
Wie hebt sich ein Whitepaper-Deckblatt ab?
Nenne die Erkenntnis oder Frage groß als Titel, halte das Logo klein und nutze einen kühnen Hintergrund mit Bezug zum Thema.
Wie bleiben Deckblätter von Geschäftsberichten jedes Jahr einheitlich?
Lass Layout, Schrift und Titelposition fest und ändere nur das Jahr und die Hintergrundfarbe.
Geschrieben von Gradiently
Das Team hinter Gradiently, einem Designtool rund um Marks: lebendige Farbverläufe, durch die alles, was du gestaltest, nach dir aussieht.
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