Die Kurzfassung
- Eine gute Speisekarte folgt der Reihenfolge, in der Menschen essen, gibt jeder Rubrik eine klare Überschrift und beschränkt jedes Gericht auf einen Namen, eine kurze Beschreibung und einen Preis.
- Preise lassen sich am leichtesten lesen, wenn sie in derselben Schrift direkt auf die Beschreibung folgen, statt in einer Spalte zu stehen, die dazu einlädt, nach dem günstigsten Gericht zu suchen.
- Die Fließtextschrift einer gedruckten Speisekarte sollte bei Kerzenlicht lesbar sein, meist etwa 11 bis 12 Punkt mit großzügigem Zeilenabstand.
- Bei 300 dpi misst eine A4-Karte 2480×3508 Pixel, A3 3508×4961 und US Letter 2550×3300, plus Beschnitt, wenn die Farbe bis an den Rand läuft.
- Eine QR-Karte sollte eine handyfreundliche Seite im selben Look wie die gedruckte Karte sein, kein Foto der Papierkarte.
Auf dieser Seite
Gutes Speisekarten-Design besteht aus drei Dingen: einer Ordnung, die dem Essen folgt, Schrift, die bei wenig Licht lesbar bleibt, und Preisen, die so stehen, dass man erst das Gericht beurteilt und dann die Zahl. Fasse die Gerichte in wenigen klaren Rubriken zusammen, beschränke jedes auf einen Namen, eine kurze Beschreibung und einen Preis und lass genug Luft, damit nichts gedrängt wirkt. Drucke die Karte dann im richtigen Format und gib der QR-Version denselben Look. Die Details zu jedem Schritt findest du unten.
Speisekarten-Layout: Reihenfolge und Hierarchie
Menschen lesen eine Speisekarte so, wie sie essen werden: etwas zum Start, etwas zum Teilen, ein Hauptgang, vielleicht ein Dessert. Bringe die Rubriken in diese Reihenfolge und gib jeder eine Überschrift, die deutlich größer oder kräftiger ist als die Gerichte darunter. Innerhalb einer Rubrik gehören die Gerichte, die du am liebsten verkaufst, nach oben, dorthin, wo der Blick zuerst landet. Visuelle Hierarchie erklärt, warum das auf jeder Seite funktioniert.
Gerichte
Bestes Layout
Gerichte
Bestes Layout
Gerichte
Bestes Layout
Gerichte
Bestes Layout
Kürzen ist dein bestes Gestaltungswerkzeug. Eine kürzere Karte ist schneller gelesen, schneller gekocht und leichter frisch zu halten. Hat eine Rubrik mehr als acht oder neun Gerichte, teile sie auf oder streiche die Ladenhüter.
So zeigst du Preise auf der Speisekarte
Für das Schreiben von Speisekarten gibt es ein paar altbewährte Regeln, und bei ihnen geht es um Ruhe, nicht um Tricks. Lass das Gericht zuerst kommen, halte die Preise leise und vermeide eine Gestaltung, die die Karte zur Preisliste macht.
Vermeiden
- Preise in einer rechten Spalte mit Punktlinien
- Währungssymbole in jeder Zeile
- Preise fett oder größer als der Gerichtname
- Kästen und Sterne um ein hervorgehobenes Gericht
Besser
- Der Preis direkt nach der Beschreibung, in derselben Schrift
- Schlichte Zahlen, die Währung bei Bedarf nur einmal genannt
- Gerichtnamen als stärkste Zeile jedes Eintrags
- Etwas mehr Raum um das Gericht, das du hervorheben willst
Beschreibungen sollen bei der Wahl helfen, nicht dekorieren. Nenne die Hauptzutat, die Zubereitung und ein Detail, das es zu deinem macht: „Seehecht, braune Butter, Kapern, Röstlauch.“ Nenne Allergene so, wie es die Vorschriften vor Ort verlangen.
Die besten Schriften und Schriftgrößen für Speisekarten
Speisekarten werden bei Kerzenlicht gelesen, von Menschen ohne Lesebrille, manchmal auf Armlänge. Wähle die Schrift für diesen Raum, nicht für deinen Bildschirm. Eine Display-Schrift für Überschriften und Gerichtnamen, eine schlichte Textschrift für Beschreibungen, und nicht mehr. Schriftkombinationen zeigt Paare, die funktionieren.
- Gerichtbeschreibungen: etwa 11 bis 12 Punkt auf Papier, mit einem Zeilenabstand von etwa dem 1,3-Fachen der Schriftgröße.
- Gerichtnamen: ein bis zwei Punkt größer oder gleich groß in einem kräftigeren Schnitt.
- Rubrikenüberschriften: deutlich größer, oft in Versalien mit etwas mehr Buchstabenabstand.
- Kontrast: dunkle Schrift auf hellem Grund bei langen Listen, helle Schrift auf dunklem Grund nur bei kurzen Karten.
- Schreibschriften: schön für den Namen des Restaurants, mühsam für eine Liste von Gerichten.
Eine A4-Karte bei 300 dpi: klare Rubrikenüberschrift, zuerst die Gerichtnamen, Beschreibungen in einer schlichten Schrift.
Speisekartenformate für den Druck
Gestalte im Druckformat in Pixeln bei 300 dpi, damit die Druckerei eine scharfe Datei bekommt. A4 und A3 sind in Deutschland und ganz Europa Standard, US Letter in Nordamerika. A5 eignet sich für Getränkekarten, Kinderkarten und Tischkarten.
A5 1748×2480
1748 × 2480
A4 2480×3508
2480 × 3508
US Letter 2550×3300
2550 × 3300
A3 3508×4961
3508 × 4961
Gradiently hat Speisekarten-Vorlagen im Studio und exportiert mit Pro ein Druck-PDF mit Beschnitt und Schnittmarken. Weil der Hintergrund ein Mark ist, der in der gewählten Größe gerendert wird, bleibt er auch in A3 scharf, statt ein gestrecktes Bildschirmbild zu sein, und er wird hinter dem Text von selbst weicher, sodass jedes Gericht lesbar bleibt.
QR-Code-Speisekarte gestalten
Eine QR-Karte sollte eine Seite sein, die für das Handy gebaut ist, kein Foto deiner Papierkarte, das Gäste mühsam zoomen müssen. Behalte dieselben Rubriken, Schriften und Farben, damit beide wie eine Karte wirken.
- 1
Eine Handyseite bauen
Eine Spalte, Rubriken als Überschriften, große Tippflächen zum Springen zwischen Speisen und Getränken.
- 2
Den gedruckten Look übernehmen
Dieselben Schriften, dieselbe Reihenfolge, dieselben Farben, damit sich niemand an einen anderen Ort geschickt fühlt.
- 3
Den Code groß genug drucken
Gib ihm auf der Tischkarte viel Platz und teste ihn im Sitzen und bei deinem echten Licht.
- 4
Sagen, was sich öffnet
Eine kurze Zeile daneben: „Scannen für Karte und Allergene.“
- 5
Beides aktuell halten
Ändert sich ein Gericht, ändere Papier und Seite am selben Tag.
Die Karte auf deine Social-Media-Kanäle abstimmen
Deine Speisekarte ist das am häufigsten angefasste Stück Branding, das du besitzt. Kommt ein neues Gericht, sollten Feed-Beitrag, Tafel und gedruckte Karte alle nach demselben Restaurant aussehen. Gestalte sie aus einem Hintergrund und einem Schriftpaar und skaliere, statt neu zu gestalten.
Der Instagram-Beitrag für ein neues Gericht.
Eine A5-Tischkarte im selben Look.
Für die Feed-Seite siehe Social-Media-Beiträge für Restaurants, für Kreidetafeln und Bildschirme hinter dem Tresen Menütafel gestalten.
Häufige Fragen
Welche Größe sollte eine Speisekarte haben?
A4 (2480×3508 Pixel bei 300 dpi) und A3 (3508×4961) sind in Deutschland und Europa Standard, US Letter (2550×3300) in Nordamerika. A5 passt für Getränke- und Dessertkarten.
Welche Schriftgröße sollte eine Speisekarte haben?
Etwa 11 bis 12 Punkt für Beschreibungen auf Papier, für Gerichtnamen etwas größer oder kräftiger, damit die Karte auch bei gedämpftem Licht lesbar ist.
Gehören Preise in eine Spalte auf der Speisekarte?
Meist ist es besser, den Preis in derselben Schrift direkt nach der Beschreibung zu setzen. Eine rechte Spalte verleitet dazu, nach dem günstigsten Gericht zu suchen.
Wie sieht eine QR-Code-Speisekarte gut aus?
Baue eine einspaltige Handyseite mit denselben Schriften, Farben und derselben Reihenfolge wie die gedruckte Karte und drucke den Code groß genug, um ihn vom Sitzplatz aus zu scannen.
Wie viele Gerichte sollte eine Speisekarte haben?
So wenige, wie Küche und Konzept erlauben. Hat eine Rubrik mehr als acht oder neun Gerichte, lohnt es sich meist, sie zu teilen oder zu kürzen.
Geschrieben von Gradiently
Das Team hinter Gradiently, einem Designtool rund um Marks: lebendige Farbverläufe, durch die alles, was du gestaltest, nach dir aussieht.
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